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Bericht: 1. Herren - TuS Haren

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Landesliga Weser-Ems Herren
HSG Neuenburg/Bockhorn - TuS Haren 30:31 (15:16)

Ein gutes Landesliga-Spiel sahen die Zuschauer am Samstagabend in der Zeteler Sporthalle zwischen der HSG Neuenburg/Bockhorn und dem Tabellenführer TuS Haren. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, doch zum Leidwesen der HSG-Anhänger entschied der Tabellenführer das Spiel acht Sekunden vor Schluss mit 30:31 für sich. Dennoch kann die HSG mit erhobenem Haupt aus diesem Spiel gehen, da an diesem Tag Einsatz, Kampf und Leidenschaft gezeigt wurde und das Spiel bis zum Schluss offen war und am Ende es genauso gut auch anders hätte ausgehen können.

Mit einem soliden 12er-Kader ging die HSG in das Spiel und ließ sich auch nicht von den zahlreichen lautstarken Fans der Gäste irritieren, welche ordentlich Stimmung in die Halle brachten. Die HSG kam zunächst gut in das Spiel und konnte mit einem treffsicheren Rückraum mit 5:3 in Führung gehen und diese 2-Tore-Führung bis zum 10:8 halten, ehe man aufgrund einer Unterzahl-Situation den 10:10-Ausgleich hinnehmen musste. Daraufhin lag die HSG immer ein Tor vor, musste aber immer wieder den Ausgleich hinnehmen, weil die Gäste es nun schafften ihren baumhohen Kreisläufer ins Spiel zu bringen. Doch die HSG steckte nicht auf und ging im Anschluss wieder in Führung und war beim 15:13 in der 27 Minute auf einem guten Kurs. Nach einer unglücklichen Abwehraktion erhielt dann aber Spielmacher Jochen Silk die direkte rote Karte, so dass fortan ein wichtiger Spieler ausfiel und die Mannschaft zunächst etwas verunsichert war. Bis zur Pause kassierte die Mannschaft drei Tore in Folge ohne selbst noch eins zu erzielen, so dass beim 15:16 für den Gast die Seiten gewechselt wurden.

Die zweite Halbzeit begann mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste, die sich zunächst auf drei Tore (17:20) absetzen und beim 20:24 sogar auf vier Tore erhöhen konnte. In dieser Phase musste man befürchten, dass die HSG – wie in den zwei Spielen zuvor – das Angriffsspiel wieder komplett einstellte, doch dieses Mal war dies nur eine kurze Phase und die Mannschaft besann sich auf das Wesentliche. In der Deckung hatte man den Kreisläufer zunehmend besser im Griff, so dass die Gäste zu schwachen Abschlüssen gezwungen wurden. Über eine Reihe von 7m (welche Bernd-Georg Bohlken allesamt sicher verwandelte) glich die HSG über 22:24 auf 26:26 aus. Fortan war das Spiel offener denn je. Der Gast legte zwar immer vor, doch die HSG konnte immerzu ausgleichen und hatte seinerseits die Chance in Führung zu gehen, was leider misslang. 30 Sekunden vor Ende glich die HSG abermals aus und nach einem Team-Time-Out des Gastes wollte man alles daran setzen diesen Punkt zu gewinnen. Doch leider gelang dem Gast acht Sekunden vor Ende das entscheidende Tor und die Zeit ran der HSG weg, so dass am Ende ein 30:31-Sieg der Gäste auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Fazit: Es war mitunter einer der besten Saisonleistungen, welche vor allem durch Kampf, Einsatzwillen und Leidenschaft geprägt war. Gerade nach dem Ausfall von Spielmacher Jochen Silk zeigte die Mannschaft großen Kampf. Kevin Langer und Bernd-Georg Bohlken zeigten sich von ihrer besten Seite und trafen beinahe nach Belieben (zusammen 18 Tore). Sicherlich ist man über den Punktverlust enttäuscht, da ein Unentschieden für beide Mannschaften ein akzeptables Ergebnis gewesen wäre, doch geht man erhobenen Hauptes in die Rückrunde und will sich dann auch wieder mit punkten belohnen. Bis dahin wünscht die 1. Herrenmannschaft allen Anhängern und Sponsoren Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Spielfilm: 2:2, 5:2, 10:8, 12:12, 15:13, 15:16 (Halbzeit), 17:20, 20:21, 20:24, 26:26, 28:28, 30:31 (Endstand).

Zeitstrafen: Neuenburg 8 Minuten + rote Karte gegen Jochen Silk, Haren 10 Minuten

Die Neuenburger spielten mit: Florian Prill (1.-45. Min.), Lars Buschmann (45.-60 Min.) im Tor, Volker Kube (2), Carsten Grimm (3), Stefan Thunemann, Bernd-Georg Bohlken (11/4), Jochen Silk (5/2), Kevin Langer (7), Henning Wuttke, Tobias Kache (2), Keno Baumbach, Daniel Köhler.

   

   

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