Testspiel-Erfolg nach Anlaufschwierigkeiten: HSG Neuenburg/Bockhorn II schlägt TSV Ostrhauderfehn mit 34:30
Am gestrigen Mittwochabend (28.10.) empfing unsere zweite Damenmannschaft der HSG Neuenburg/Bockhorn den TSV Ostrhauderfehn zu einem Testspiel in Zetel. Nach einer längeren Trainingspause bedingt durch die Hallensperrung in den Herbstferien ohne geregelten Übungsbetrieb ging das Team ohne großes Mannschaftstraining in diese Partie. Auch personell musste Trainer Florian Prill improvisieren: Durch kurzfristige Absagen aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen stand ein Kader von zehn Spielerinnen zur Verfügung, während die Gäste aus Ostrhauderfehn mit 13 Spielerinnen angereist waren. Der Modus sah eine ungewohnte Spielzeit von 3 x 20 Minuten vor, geleitet von Schiedsrichterin Tomma Wilken.
Schwerer Start und Rückstand im ersten Drittel
Das erste Drittel zeigte deutlich die Spuren der langen Pause. Vor allem in der Deckung fand die HSG kaum Zugriff auf den spielstarken Rückraum des Gegners. Auch im Angriffsspiel lief es zunächst noch nicht rund: Zahlreiche technische Fehler, Pass- und Fangfehler sowie überhastete Abschlüsse luden den Gegner zu leichten Toren ein. So ging es mit einem deutlichen Rückstand von 8:14 in die erste Drittelpause. Trainerfazit: Mit dem ersten Durchgang konnte man absolut nicht zufrieden sein.
Taktische Umstellung bringt die Wende
Im zweiten Drittel folgte dann die entscheidende Wende. Mit der Umstellung auf eine offensive 5:1-Deckung gelang es der HSG, den gegnerischen Rückraum deutlich besser unter Kontrolle zu bringen. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden eiskalt über die erste und zweite Welle in Tore umgemünzt. Zudem wurden die technischen Fehler im Aufbauspiel minimiert, die Abschlüsse wurden sicherer und das Zusammenspiel flüssiger. Tor um Tor kämpfte sich die Mannschaft heran, übernahm die Führung und beendete diesen starken Abschnitt mit 23:22.
Konsequentes Testen und sicherer Sieg im Schlussdrittel
Im dritten Drittel wurde weiter munter durchprobiert. Die offensive Abwehrvariante blieb bestehen und stellte Ostrhauderfehn weiterhin vor große Probleme. Zudem nutzte der Trainer die verbleibende Spielzeit für diverse Positionswechsel, um weitere Erkenntnisse für den Kader zu gewinnen. Am Ende stand ein verdienter und hart erarbeiteter 34:30-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Fazit und Ausblick
Das von Fairness geprägte Spiel zeigte zwei Gesichter: Auf die schwache Anfangsphase folgte eine geschlossene Leistungssteigerung im weiteren Verlauf. Beide Mannschaften vereinbarten im Anschluss direkt ein Rückspiel. Ein großer Dank geht an den TSV Ostrhauderfehn für die Anreise am Mittwochabend – wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg in der Saison!
Für die HSG gilt es nun, die verbleibenden Abstimmungsprobleme – vor allem in der Deckung – in den kommenden Trainingseinheiten abzustellen, bevor am 07.11. das nächste Pflichtspiel ansteht.





































