Deutlicher Testspielerfolg mit wertvollen Erkenntnissen: 2. Damen schlägt den TuS Glarum
Im Rahmen der Vorbereitung bestritt die HSG ein vielversprechendes Testspiel gegen den TuS Glarum (hervorgegangen aus der SG Moorsum). Auch wenn am Ende ein deutliches 26:16 (12:9) auf der Anzeigetafel stand, zeigte sich Trainer Florian Prill nach dem Schlusspfiff nicht in allen Belangen zufrieden. Ein ertragreicher Test mit viel Ausprobieren war es jedoch allemal.
Taktische Flexibilität und Abstimmungsbedarf in der Abwehr
Mit einem voll besetzten Kader von insgesamt 13 Spielerinnen nutzte das Trainerteam die Partie intensiv, um verschiedene Konstellationen und Formationen auf den Positionen zu testen. In der Defensive startete die HSG in der ersten Halbzeit zunächst mit einer 5:1-Abwehrvariante. Hier fehlte jedoch noch der gewünschte Zugriff auf den gegnerischen Rückraum bzw. Kreisläuferin, so dass der TuS Glarum immer wieder zu Lücken und freien Würfen kam. Erst mit der Umstellung auf eine klassische, kompaktere 6:0-Formation gewann die Deckung die nötige Stabilität und Sicherheit.
Starke Ansätze im Tempospiel – Hürde beim Abschluss
Im Umschaltspiel zeigte die Mannschaft bereits eine sehr gute Frische: Sowohl über die 1. als auch über die 2. Welle wurde das Tempo konsequent hochgehalten, wodurch sich viele einfache Umschaltsituationen ergaben. Auch im gebundenen Positionsspiel überzeugte die HSG phasenweise mit variablen Auslösehandlungen. Besonders das Freispielen der Kreisläuferin sowie das geschickte Nutzen von Lücken durch Einlaufaktionen der Außenspielerinnen funktionierten bereits richtig gut.
Dennoch lag genau hier auch der Hauptkritikpunkt des Tages: Die Chancenverwertung ließ stark zu wünschen übrig. Freie Einwurfmöglichkeiten wurden zuhauf liegen gelassen – nicht zuletzt auch wegen einer überragend aufgelegten Gästetorhüterin, die etliche Hochkaräter der HSG entschärfen konnte. Zudem fehlt im Positionsspiel stellenweise noch der kontinuierliche Druck auf die Lücke. In den kommenden Trainingseinheiten soll daher verstärkt am Druckspiel gearbeitet werden, um den Angriff künftig noch variabler und durchschlagskräftiger zu gestalten.
Fazit und Ausblick
Trotz der vergebenen Möglichkeiten setzte sich die HSG im zweiten Durchgang kontinuierlich ab und schraubte das Ergebnis standesgemäß auf 26:16. In einer durchweg fairen Partie, die von Schiedsrichter Timo Koch gewohnt souverän geleitet wurde, konnten wichtige Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung gesammelt werden. Ein Rückspiel zur weiteren Feinabstimmung ist bereits angedacht.
Kader & Torschützinnen (HSG): Mareike (10/3), Lena (8), Emma (2), Kaddy (2), Merle (2), Saskia (1), Femke (1), Sanna, Laurien, Wencke, Sarah J., Sarah P. und Lisa im Tor.





































